Biographie

Die in der Ukraine geborene deutsche Pianistin Olga Monakh wurde schon als Heranwachsende mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen bedacht und trat bei allen bedeutenden Musikfestivals, sowie bei den Fernseh- und Radiosendungen in ihrer Heimat auf. Diese Erfolge führten sie nach Berlin, in die berühmte Klavierklasse von Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste, wo sie 2006 eine glänzende Diplom-Prüfung und 2011 ihr Konzertexamen absolvierte. Weitere wichtige künstlerische Anregungen bekam Olga Monakh von Dominique Merlet, Elisso Wirssaladze, Stanislav Ioudenitch und Kristina Steinegger.

Internationale Aufmerksamkeit erregte Olga Monakh mit Erfolgen bei renommierten Klavierwettbewerben, so zum Beispiel dem Vianna da Motta Wettbewerb 2004 in Lissabon, wo sie den 3. Preis und die Bronze Medaille erhielt. Zu ihren neuesten Erfolgen gehört auch der 3. Preis beim Concours Européen du Piano Vlado Perlemuter 2009 in Frankreich, wo ihr zusätzlich die Zuhörer einstimmig den Publikumspreis zugesprochen haben.

Es folgten Engagements in Europa und in Japan. In Deutschland spielte Olga u.a. im Konzerthaus und im Französischen Dom in Berlin, im Feierabendhaus in Ludwigshafen, sowie bei den Festivals »Europäisches Klassik-Festival-Ruhr«, »Mosel-Festwochen« und »Weseler Klaviersommer«; In Frankreich trat Olga u.a. in Nizza, Avignon, le Havre und Ouisreham auf, in Portugal im Teatro Sao Luis in Lissabon, sowie bei der Konzertreihe „Ciclo Premiar a Exelência“ in Oeiros. In der Schweiz war sie in Genf, Gstaad, Radio-Studio-Bern zu hören, in Italien nahm sie an der Konzertreihe Il Concerto und in Japan beim Kyoto International Student Music Festival teil.

Als Solistin trat Olga Monakh auf mit dem Gulbenkian Orchester in Lissabon, mit der Sinfonia Varsovia in le Havre, mit dem Philharmonischen Orchester Wernigerode und mit dem Charkiwer Philharmonischen Orchester in der Ukraine. Sie spielte dabei unter der Leitung von Peter Csaba, Oleg Soldatov, Urs Schneider, Burkhard Rempe und Lutz Köhler.

Schon in ihrer Studienzeit bei Prof. Klaus Hellwig gründete Olga Monakh zusammen mit dem französischen Pianisten Nicolas Bringuier ein Klavierduo. Dieses gab mehrere Konzerte in Deutschland und in Frankreich und war 2007 zu einer Serie von Konzerten und Meisterkursen im Französischen Polynesien eingeladen. 2012 sind Konzertauftritte in Italien, Frankreich und Russland vorgesehen sowie sein Debüt in der Berliner Philharmonie und in Musikverein Wien mit dem Wiener Concert-Verein unter der Leitung von Yoel Gamzou. Das Klavierduo iniziirte 2011 "Les rencontres musicales du Negresco", Kammemusiktage, die jährlich in Nizza stattfinden. Olga spielte gemeinsam mit Esther Hoppe, Nicolas Dautricourt, Raphaël Oleg, Gary Hoffman, Wolfgang Boettcher, Alexander Zemtsov...

Gemeinsam mit dem Bariton Peter Schöne gestaltete Olga Monakh die Uraufführung von »Eins und doppelt« von Wolfgang Rihm. Den Liederzyklus hatte Wolfgang Rihm für dieses Duo komponiert, nachdem es 2004 den 1. Preis im Wettbewerb „Lied des 20. und 21. Jahrhunderts“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft des BDI gewonnen hatte. Zur Zeit nimmt das Duo die gesammten Schubert Lieder auf.

Olga Monakh wurde Stipendiatin mehrerer angesehenen Stiftungen: Sie ist Lauréate der „Académie de Villecroze“ in Frankreich, Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft und der Ottilie-Selbach Stiftung in Berlin sowie der Vera und Oscar Ritter-Stiftung in Hamburg. Seit 2008 spielte Olga für Yehudi Menuhin Live Music Now.

In 2013-2015 war Olga künstlerische Mitarbeiterin an der Universität der Künste in Berlin und gründete anschließend gemeinsam mit ihrem Klavierduo-Partner Nicolas Bringuier die Klavierakademie "PianoInsel" in Berlin.